Beziehungen zu den unterstützten Organisationen und Vereine
Schon immer unterstützten die Stifter regelmäßig verschiedene ihnen nahe liegende Organisationen und Vereinen jährlich mit einer hohen Spendensumme. Darunter sind beispielsweise die Nürnberger Altstadtfreunde, bei denen sie schon seit ihrer Gründung Mitglieder sind, oder der Verein SOS-Kinderdorf e. V., der sie schon für 50 Jahre Unterstützung geehrt hat. Daraus ist dann auch der satzungsmäßige Zweck der Stiftung entstanden. Bei der Jahresversammlung des Vorstands werden die aus dem Stiftungsvermögen erwirtschafteten Mittel entsprechend ausgeschüttet. In den letzten Jahren konnte daraus jeweils eine mittlere fünfstellige Summe bereitgestellt werden. Zu vielen der begünstigten Organisationen haben die Vorstände und ihre Familienmitglieder persönliche Beziehungen, sodass sichergestellt ist, dass die Gelder dort auch ankommen. Über einige dieser Beziehungen wird nachfolgend näher eingegangen. Ansonsten wird bei den begünstigten Organisationen auf deren Bewertung durch das deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geachtet. Bei den Anlagen in das Grundvermögen wird entsprechend der Richtlinien der Stiftung auf Nachhaltigkeit Wert gelegt.
Beispielsweise wurden folgende Organisationen und Vereine unterstützt:
Bereich Kulturdenkmäler
Der Verein Altstadtfreunde Nürnberg gilt mit über 5000 Mitgliedern als größte deutsche Stadtbild- und Denkmalinitiative. Der Vorsitzende unserer Stiftung wurde als Mitglied der ersten Stunde am 14.10.2025 für seine fünfzigjährige Mitgliedschaft vom 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Enderle geehrt und als Dank dafür mit dem goldenen Greifer ausgezeichnet. Er hat diesen Verein von Anfang an aus eigenen Mitteln und später nach Gründung der Stiftung 2013 aus deren Erträgen allgemein und projektbezogen kräftig unterstützt. Es ist für ihn eine Freude zu verfolgen, mit welchem Engagement sich der Verein für alle möglichen Objekte in der Stadt einsetzt und wie dieser daran die Bevölkerung beteiligt. Den völlig zerstörten Pellerhof, eine weltweit einzigartige Hofanlage eines Bürgerhauses aus der Renaissance, hat er in fast 14-jähriger Bauzeit mit Millionen Euro an Spendengeldern wieder aufgebaut. Mit der Sanierung des Innenlebens des Pilatushauses ab 2025, dem schönsten und größten Fachwerkhaus von Nürnberg, das zuletzt wegen Baufälligkeit geschlossen war, haben die Altstadtfreunde nun eine ähnlich aufwendige Aufgabe in Angriff genommen. Die Nürnberger werden nach Fertigstellung ihre Freude daran haben.
Der Vorsitzende unserer Stiftung ist seit über zwanzig Jahren ein treuer Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dafür auch schon gewürdigt worden. Mit seinen Spenden hat er dazu beigetragen, dass sie z.B. für den Erhalt der Nürnberger Stadtbefestigung aus dem Mittelalter Fördermittel bereitstellen konnte. Diese weitgehend intakte Stadtumwallung ist in Art und Größe einzigartig und prägt mit den vier runden Türmen an den Ecken das Bild der ganzen Stadt. Soweit noch vorhanden dient der Stadtgraben als urbanes Naherholungsgebiet sowie als Rahmenkulisse bei vielen Veranstaltungen. Dort ist im Jahr 2028 sogar eine Landesgartenschau geplant.
Epitaphien sind kunstvoll gestaltete Gedenktafeln aus Bronze und Messing, wie sie seit dem 16. Jahrhundert zuhauf auf den Gräbern in den denkmalgeschützten Johannis- und Rochus-Friedhöfen in Nürnberg angebracht sind. Sie weisen oft auf das Leben und den sozialen Stand der Verstorbenen hin. Solche sind auch auf dem Familiengrab der Stifter, das sich unmittelbar südlich der Johanniskirche befindet, vorhanden. Das Grab stammt aus dem Jahr 1629. Der Grabstein liegt auf einer Gruft, in der in den Jahren 1908 und 1909 hier abgebildeten Urgroßeltern Baptist und Mathilde Wolffhardt des Stifters beerdigt wurden. Auf einem der Epitaphien des Grabes ist der berufliche Lebensweg des Pfarrers Baptist Wolffhardt festgehalten. Nach 1970 sind nacheinander die Urnen der Eltern beider Stifter und von 5 Geschwistern des Stifters in die Gruft eingebettet worden. Eines Tages sollen nach ihrem Ableben auch diejenigen der Stifter hinzukommen. In der Satzung der Stiftung ist festgelegt, dass die Grabstätte zum Andenken an die Stifter dauerhaft erhalten und gepflegt werden soll. Die Epitaphien Stiftung setzt sich für die Erhaltung des kulturellen Erbes und die Herstellung neuer Grabinschriften in Anlehnung an die alte Tradition ein und wird deswegen unterstützt.
Die Stromer‘sche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung sorgt seit 1999 für den Erhalt und die Pflege der sehenswerten Schloss- und Burganlage Grünsberg bei Altdorf in Mittelfranken, sowie deren Besitz in der unmittelbaren Umgebung wie z.B. die renovierungsbedürftige Sophienquelle. In dieser Burg hat der Onkel des Vorsitzenden unserer Stiftung, Arthur Kreiner, in den Nachkriegsjahren bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten als Schriftsteller und Philosoph lange Zeit zur Miete gewohnt. Die Vorsitzende des Stiftungsrates von Grünsberg, Frau Rotraut von Stromer-Baumbauer, wohnte damals als Kind dort und hat noch so manche Erinnerung an ihn weitergegeben. Sie ist ihm stets mit großem Respekt begegnet. Mit Frau von Stromer-Baumbauer hat der Vorsitzende von unserer Stiftung eine freundschaftliche Beziehung und unterstützt ihre Arbeit aus den Erträgen der Stiftung immer wieder.
Bereich Kinderförderung
Deutsche Welthungerhilfe e. V.
1997 hat die bekannte und von den Vorständen der Stiftung geschätzte Schauspielerin Jutta Speidel den Verein HORIZONT e. V. gegründet. Sie unterstützt damit Kinder und Mütter, die in München ohne festen Wohnsitz sind, mit sicherem Wohnraum, Geborgenheit und ganzheitlicher Betreuung. Dies entspricht genau dem satzungsmäßigen Zweck der Stiftung. 2006 hat sie mit der Jutta Speidel Stiftung zusätzlich einen gemeinnützigen Verein geschaffen, der Verantwortung für ihre Projekte, wie z. B. den Bau ihres 3. Hauses übernehmen kann. Dadurch wird sie von der Arbeit für den Bau erheblich entlastet.
Die Organisation Mercy Ships Deutschland e.V. aus Landsberg am Lech setzt zwei große Hospitalschiffe namens Global Mercy und Africa Mercy mit über 1.000 Ehrenamtlichen an Bord ein, auf denen sie in verschiedenen Gastländern Afrikas Kinder medizinisch behandelt. Operationen mit anschließender Versorgung auf den Schiffen lindern das Leid der Kinder, während durch Ausbildung und Schulung von Operationsteams und anderen Fachkräften die Kapazitäten der lokalen Krankenhäuser verbessert werden. Mercy Ships finanziert sich aus eigenen Mitteln sowie aus Spenden. Sie besitzen das DEA-Spendenprüfzertifikat, das in einigen Belangen sogar noch strenger als das DZI-Siegel ausgerichtet ist. Der Zweck unserer Stiftung wird mit Zuwendungen an Mercy Ships voll erfüllt.
Seit 2022 unterstützt unsere Stiftung ein Bildungsprojekt in Uganda, das schon über 10 Jahre von einem engen Freund des Vorsitzenden, dem Ernährungswissenschaftler Karl Winrich von Koerber (https://www.nachhaltigeernaehrung.de) und einem Förderkreis unterstützt wird https://wechange.de/group/trinity-academy-bukomansimbi-uganda/?v=3. Sie überzeugen sich immer wieder persönlich vor Ort über den Fortschritt dieses Projekts, das übrigens auch von den großen Organisationen Sternstunden e.V. und Ein Herz für Kinder gefördert wurde. Die Schule ist seit 2016 durch Erweiterungsbauten von ursprünglich 30 auf fast 400 Schüler angewachsen. An den Erweiterungen und an einem Sozialfonds, mit dessen Hilfe Kindern aus sehr armen Familien der Schulbesuch ermöglicht werden kann, beteiligt sich inzwischen auch unsere Stiftung. Auf eine solide Grundschulbildung schließt sich für viele Schüler eine sogenannte Secondary School und gegebenenfalls eine Berufsschule an. So erhalten die Kinder eine aussichtsreiche Perspektive für eine gut bezahlte Arbeit, von der sie sich später selbst und eine Familie ernähren können.

Der jüngste Neffe des Stifters und künftige Stiftungsrat Carl-Friedrich Kreiner war Anfang 2026 im Rahmen einer längeren Reise auf der von Erdbeben und Wirbelstürmen geplagten Insel Tanna im Südseestaat Vanuatu. Dort lernte er die Fotojournalistin Ulla Lohmann kennen, die sich in diesem Staat für Entwicklungsaktivitäten der "Pacific People e.V. " einsetzt. Nach einem Taifun war auf dieser Insel neben vielen anderen Gebäuden auch die Dorfschule zerstört worden. Der Schulunterricht musste noch in unzumutbaren Zelten stattfinden. Mit Spenden soll nun der zügige Wiederaufbau der Schulen vorangetrieben werden. Außerdem soll die Schulbildung der Kinder durch Zuschüsse zum Schulgeld gefördert werden. Für diesen Zweck wurden von unserer Stiftung Mittel bereitgestellt.
Franziska Wiesner (Bildmitte), Tochter des Stiftungsrats Hans Wolfhard Wiesner und Großnichte des Vorsitzenden, engagiert sich für Gleichstellung und wurde in diesem Zusammenhang von Sara Aduse angefragt, ihr beim Aufbau ihrer Stiftung gegen weibliche Genitalverstümmelung zu helfen. Franziska war ihr dann dabei als Stiftungsrätin in der Aduse Foundation behilflich, wie hier an einem Anlass gemeinsam mit der Kinderhilfsorganisation Plan International zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung zu sehen. Bei diesem Spendenanlass haben sie den Film von Sara Aduse „Do you remember me?“ (Link zum Trailer) gezeigt und es gab ein Podiumsgespräch mit Sara Aduse und der Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli. Sara Aduse ist Botschafterin der kantonalen Anlaufstelle für Genitalverstümmelung und ist unterdessen von der Schweiz in ihre Heimat nach Harare, Äthiopien umgezogen, um vor Ort die Projekte voranzutreiben. Ihr Ziel ist nicht weniger als die weibliche Genitalverstümmelung weltweit zu beenden.
Bereich Naturschutz
Der Vorsitzende unserer Stiftung ist viele Jahre lang fast täglich mit seinem Fahrrad zwischen Schwaig, Nürnberg und Fürth durch das Pegnitztal gefahren und hat dabei besonders um den künstlich angelegten Wöhrder See herum die vielen Veränderungen der Natur beim Bau von dessen Umgebung beobachten können. Dabei ist ihm aufgefallen, welche Mühe sich die Stadt um den Erhalt und die Pflege der Bäume macht. Zuletzt wurde der Bestand mit jungen Bäumen erheblich erweitert. Auch an anderer Stelle werden immer wieder neue Bäume gepflanzt, die anfangs besonders intensiv gegossen und gepflegt werden. Diese Stiftung verdient unsere volle Unterstützung.



Im Jahr 2024 wurden von der Stadt Nürnberg auf der Wöhrder Wiese 15 Bäume für ihre Partnerstädte gepflanzt
Die Tochter Anna des Stiftungsrats Rudi Kreiner studierte in Würzburg, wo das Bergwaldprojekt e. V. seinen Hauptsitz hat. Unter den nachhaltigkeitsbewussten Studierenden dort ist die Teilnahme an ehrenamtlichen Bergwaldprojektwochen sehr verbreitet und auch Anna nahm während ihres Studiums an drei Projektwochen teil. Ihre begeisterten Erzählungen davon motivierten ab 2019 auch ihren Vater jedes Jahr zur Teilnahme an. Auch er war sehr angetan von dem nachhaltigen Einsatz in der Natur, nicht nur im Bergwald, sondern auch in Stadtwäldern, Mooren und Dünen in ganz Deutschland. Obwohl bei Sonne, Wind und Regen fleißig gearbeitet wurde, machte es ihm immer Spaß, mit einem gleichgesinnten Team für die Natur etwas Gutes zu tun. Die Freude auf den Gesichtern der Teilnehmer auf den Fotos hier ist der Beleg dafür. Rudi ist Funktionär beim Alpenverein in Österreich, der in ähnlicher Weise dort auch Bergwaldprojekte organisiert. In 2024 war er erstmals dort Projektwochenteilnehmer und seit 2025 ist er als Gruppenleiter aktiv.
Da diese Projektwochen nicht gänzlich von den Grundbesitzern (meist staatliche Forstbetriebe) finanziert werden können, ist der Verein auf private Spenden angewiesen. Deswegen ist Rudi Fördermitglied im Verein und hat den Stiftungsvorstand überzeugt, dass er auch gemäß dem Stiftungszweck förderwürdig ist.
Der Fränkische Albverein betreut weit über Franken hinaus ein engmaschiges Wanderwegenetz von über 9000 km Länge. Das in Reviere eingeteilte Netz wird von über 200 Wegemeistern regelmäßig auf guten Zustand und besonders auf korrekte und gut sichtbare Markierungen geprüft. Der Vorsitzende der Stiftung hat über 20 Jahre lang das Revier Buchenbühl im Norden Nürnbergs betreut und darüber hinaus so manchen neuen Wanderweg in Nordbayern neu markiert. Die Wegemeisterei des Fränkischen Albvereins leidet seit einiger Zeit an Geldnot und kann ihren Helfern nicht einmal mehr eine Aufwandsentschädigung zahlen. Wir unterstützen sie daher.









